12.06.2017 – Viada zu Gast auf dem 3. OpenShift Anwendertreff in Berlin

Am 08. Juni 2017 waren wir zu Gast beim dritten OpenShift Anwendertreffen in Berlin. Das Treffen fand in den Räumlichkeiten der Endocode AG statt, vertreten durch Frau Lisa Nöth.

Begrüßt und durch den Tag geführt wurden wir von Lutz Lange und Daniel Fröhlich von der Red Hat GmbH. Bei der Vorstellungsrunde der rund 40 Teilnehmer aus der Industrie, von Behörden und Unternehmen aus dem Retail-Bereich wurde ein reges Interesse an dem Thema OpenShift geäußert, insbesondere was die speziellen Themenbereiche Storage und Security betraf.

Zunächst gab es durch Herrn Lange eine Einführung zum Thema OpenShift, mit einem Überblick der Bestandteile, einer Darstellung der Historie und einer Begründung der Entstehung, mit der Überschrift: Digitale Transformation. Hauptaugenmerk lag dabei auf die Veränderungen der letzten Jahre bei den Applikationen, der Infrastruktur und der Entwicklungsprozesse. Die Applikationen haben sich aus dem Monolithischen über N-Tier in Richtung Microservices entwickelt, die Entwicklungsprozesse von dem Wasserfall-Vorgehen über Agile Methoden hin zu DevOps und damit ergab sich auch eine Änderung der Infrastruktur von riesigen Datencentern über gehostete Programme hin zu hybriden Strukturen.

Den nächsten größeren Block übernahm Herr Holger Koch von der Deutschen Bahn. Nach einigen interessanten Fakten über das Unternehmen selbst, plauderte Herr Koch aus dem Nähkästchen und stellte uns sein grundsätzliches Vorgehen bei hausinternen OpenShift-Projekten vor und gab natürlich Tipps und Tricks. Darunter waren Tipps wie: Relationale Datenbanken sollten noch außerhalb von OpenShift laufen, für Daten sollte immer ein persistenter Storage vorgesehen werden, man sollte auf besehende Images aufsetzen und nicht alles alleine entwickeln, in Skripten von seltenen Änderungen zu häufigeren Änderungen vorgehen, etc.. Diese Vorschläge wurden in der anschließenden Diskussionsrunde besprochen und weitere Vorschläge, bezüglich der „richtigen“ Vorgehensweise, eingebracht.

Für die Zeit nach der Mittagspause wurden dann Themenvorschläge gesammelt, wobei sich zwei Hauptthemen herauskristallisierten. Dies war zum einen der Themenbereich Storage und Security und Scalierungs- und Abrechnungsmöglichkeiten und zum anderen Continuous Integration und Continuous Deployment Dazu gab es dann in unterschiedlichen Räumen Lab Times und Diskussionen.

Neben dem Blick auf das Produkt OpenShift selbst und dessen Umfeld war der größte Teil des Tages durch Diskussionen über die unterschiedlichsten Problemstellungen der einzelnen Anwender geprägt, so dass dem Namen der Veranstaltung sehr stark Rechnung getragen wurde.

Wir bedanken uns bei den Gastgebern Endocode und Red Hat, sowie bei Herrn Koch für die internen Einblicke und freuen uns auf den nächsten Erfahrungsaustausch.

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